top of page
offenes Buch

Geschichte

Am 17. Dezember 1977 gründeten ein paar unentwegte und unternehmenslustige Burschen die Schlipfloch-Clique in Altendorf mit dem Sinn und Zweck, die Urbräuche der Fasnacht aufrecht zu erhalten, zu fördern und zu aktivieren. Als Höhepunkt der Fasnachtszeit organisiert die Schlipfloch-Clique, gemäss damaligem Ansinnen, am Güdelmontag-Nachmittag den Kinderball mit anschliessender Hexenverbrennung und abends den Fasnachtsball.

Paul Mannhart aus Berschis schnitzte das fröhlich-fürchtige Holzhexengesicht mit dem Grübel an der Nase, und Martha Oetiker schneiderte das dazu passende bunte Kostüm. 
Am 6. Januar 1978 oblag es Gründer Eugen Züger, die erste Generalversammlung zu leiten und danach für weitere neun Jahre als Präsident des Vereins zu amten. 

Warum der Name «Schlipfloch-Clique»? Schlipfloch ist eine Gebietsbezeichnung in Altendorf und hat eine geschichtliche Bedeutung, geschah doch im Jahr 1704, in der Nacht des 30. Oktobers, ein verheerendes Unglück. Im Gebiet südöstlich der Autis löste sich ein Erdrutsch gewaltigen Ausmasses, welcher erst oberhalb der Acheren zum Stillstand kam, nachdem er das Leben von fünf Menschen ausgelöscht und neun Gebäude beschädigt hatte. Man konnte sich die grosse Katastrophe zu dieser Zeit nur mit Hexerei erklären. Auch wenn oben in der Felswand an einem stotzigen Sandsteinhang der Abbruch auch heute noch deutlich sichtbar ist, haben die heutigen Schlipfloch-Hexen mit der Sage nur noch den Namen gemeinsam.

​

Gründungsmitglieder 

  • Cyrill Deuber

  • Hanspeter Diethelm

  • Pius Diethelm (keine Hexe)

  • Urban Kägi

  • Emil Keller

  • Angelo Knobel

  • Ignaz Knobel

  • Stefan Knobel

  • Anton Mächler

  • Hans Rusterholz

  • Alfons Weber

  • Heinz Wyler

  • Eugen Züger

  • Bruno Züger

  • Karl Züger

  • Kurt Züger

  • ​

Präsidenten

  • Eugen Züger 1977 - 1987

  • Karl Züger 1987 - 1996

  • Ernst Wichert 1996 - 2002

  • Markus Weber 2002 - 2008

  • Denis Schubiger 2008 - 2014

  • Reto Weber 2014 - 2018

  • Christian Iten 2018 - 2022

  • Roman Fleischmann 2022 - Heute

bottom of page